Wartung und Prüfung von Brandschutzklappen in Chemnitz

Wir sind Ihr zuverlässiger Partner für die Wartung und Prüfung von Brandschutzklappen in Chemnitz und Umgebung.

Ein Mann führt die Wartung einer Brandschutzklappe durch

Wartung und Instandhaltung von Brandschutzklappen

Durchführung der Wartung

Die Wartung darf nur von einer befähigten Person zur Prüfung von Brandschutzklappen durchgeführt werden, wie es die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) vorschreibt. Die erforderliche Sachkunde wird in der Regel durch ein Seminar mit Prüfung erworben. Voraussetzung ist eine technische Berufsausbildung oder mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung. 

Neu installierte Brandschutzklappen müssen in der Regel halbjährlich nach DIN EN 15650 gewartet werden, bei staub- oder schmutzbelasteter Luft auch häufiger. Werden bei zwei aufeinanderfolgenden Wartungen keine Mängel festgestellt, kann das Intervall gemäß der Leitungsanlagen-Richtlinie (LAR) auf ein Jahr verlängert werden. Alternativ ist eine monatliche Funktionsprüfung per Fernbedienung möglich, wenn die Klappe thermoelektrisch auslöst und die beweglichen Teile gekapselt sind. Die Einhaltung der Wartungsintervalle liegt in der Verantwortung des Betreibers und ist zwingend sicherzustellen, um einen Brandschutz zu garantieren.

Wichtig: Auch die Wartung von Lüftungsanlagen ist aus Gründen der Hygiene mindestens einmal jährlich Pflicht.

Brandschutzklappen im Detail

Eine Brandschutzklappe (BSK) ist ein wichtiges Sicherheitsbauteil in der technischen Gebäudeausrüstung, speziell in Lüftungs- und Klimaanlagen. Ziel ist es, die Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern. Wir bieten Ihnen die Inspektion und Wartung nach Vorschrift, damit Ihre Brandschutzklappen im Brandfall schließen und die Funktionsfähigkeit gesichert ist. 

Aufgaben einer Brandschutzklappe

Raumlufttechnische Anlagen sorgen in vielen öffentlichen Gebäuden für eine gute Luftqualität. Gleichzeitig können sich Feuer und Rauch über Lüftungskanäle schnell im Gebäude ausbreiten. Brandschutzklappen verhindern dies, indem sie im Normalbetrieb geöffnet bleiben und im Brandfall automatisch schließen. Dadurch wird die Ausbreitung von Rauch und Feuer zwischen Gebäudeteilen wirksam eingeschränkt. Der Einbau solcher Klappen ist laut Bauvorschriften vorgeschrieben, wenn Lüftungsleitungen durch feuerwiderstandsfähige Wände geführt werden. Damit sie im Ernstfall zuverlässig funktionieren, ist eine regelmäßige Wartung durch eine befähigte Fachperson erforderlich.

Brandschutzklappen werden nach Feuerwiderstandsklassen EI 30, EI 60, EI 90, El 120 sowie EI 30-S, EI 60-S, EI 90-S und El 120-S eingestuft. Dabei steht E für Raumabschluss, I für Wärmedämmung und S für eine begrenzte Rauchdurchlässigkeit. Die Zahl bezeichnet die Feuerwiderstandsdauer der Klappe in Minuten: 30 und 60 stehen für feuerhemmend, 90 und 120 für feuerbeständig. Jede Brandschutzklappe muss den geltenden Normen entsprechen und eine CE-Kennzeichnung tragen. Diese enthält unter anderem Angaben zum Hersteller, zu den Produkteigenschaften, zum Jahr der Kennzeichnung sowie zur Nummer des Konformitätszertifikats.

Brandschutzklappen in Lüftungsanlagen nutzen häufig ein Schmelzlot als einfache und zuverlässige Sicherung. Dieses hält eine Feder blockiert und schmilzt bei 72 °C, wodurch die Feder die Klappe automatisch schließt. In Warmluftheizungen kommt ein Lot zum Einsatz, das erst bei 95 °C schmilzt. Diese Variante ist besonders für industrielle Einrichtungen die beste Wahl.

Für öffentliche Einrichtungen sind motorbetriebene Brandschutzklappen mit Fernsteuerung von Vorteil. Sie reagieren schneller und können von einer Brandmeldeanlage ausgelöst werden. Viele Modelle besitzen zusätzlich einen integrierten Rauchmelder und schließen daher auch bei kaltem Rauch. Fällt die Stromversorgung aus, schließen sie sich ebenfalls automatisch. Die meisten Klappen senden zudem eine Rückmeldung, sobald sie geschlossen sind. 

Vor der ersten Inbetriebnahme muss die Brandschutzklappe durch eine sachkundige Person inspiziert werden. Beurteilt und protokolliert wird dabei vor allem die Zugänglichkeit von innen und außen, die Einbausituation im Bauteil, der Anschluss von weiterführenden Luftleitungen sowie eine Funktionsprobe der Auslöseeinrichtung und des Meldesystems.

Im Betrieb ist die Brandschutzklappe voll geöffnet, um der Luftförderung im Kanalnetz einen möglichst kleinen Strömungswiderstand entgegen zu setzen. Steigt im Brandfall die Temperatur in der geförderten Luftmenge oder der Umgebung auf mindestens 72 °C oder 95 °C, erfolgt eine thermische Auslösung, wodurch sich das Klappenblatt sprunghaft schließt und den Brandabschnitt sperrt.

Mehr zum Thema Brandschutzklappen

Unser Kollege Jens erklärt Ihnen anschaulich die Funktionsweise einer Brandschutzklappe und nimmt Sie mit zu einem Kundenprojekt in Chemnitz. Darüber hinaus erhalten Sie weitere Informationen zu Rauchschutzklappen mit Kaltrauchsensor, ihren Einsatzbereichen sowie ein Video der Klappen in Aktion.

Wenn Sie noch mehr praxisnahe Einblicke erhalten und uns bei unseren Projekten begleiten möchten, finden Sie uns auch auf Instagram.

In diesem Video erklären wir Ihnen die Funktionsweise einer Brandschutzklappe und zeigen, wie ein fachgerechter Einbau aussieht.

Begleiten Sie uns zu einem Kundenprojekt in Chemnitz, bei dem wir Ihnen Brandschutzmaßnahmen direkt aus der Praxis zeigen.

Rauchschutzklappe in Aktion: In diesem Video simulieren wir den Ernstfall und zeigen Ihnen, wie die Klappe reagiert und was dabei genau passiert.

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